BlueGreens BOX in Davos: Ein lebendiges Ökosystem mitten in den Alpen
Wie sieht die Zukunft unserer Lebensmittelversorgung aus? Könnten Kräuter, Microgreens und frische Pflanzen künftig direkt dort wachsen, wo Menschen leben, arbeiten oder Ferien machen – ressourcenschonend, lokal und mitten in einem funktionierenden Ökosystem?
Genau diese Fragen stellt BlueGreens vom 14. bis 17. Juni in Davos ins Zentrum. Während des World Biodiversity Forums wird ein begehbarer BlueGreens BOX Container öffentlich zugänglich gemacht und zeigt, wie moderne Lebensmittelproduktion, Biodiversität und Kreislaufdenken miteinander verbunden werden können.
Mehr als Vertical Farming
Wer den Begriff „Container Farming“ hört, denkt oft an sterile Vertical-Farming-Systeme mit künstlicher Beleuchtung und isolierten Pflanzenreihen. Die BlueGreens BOX verfolgt jedoch einen anderen Ansatz.
Im Innern entsteht ein lebendiges Ökosystem, in dem Pflanzen, Wasser, Mikroorganismen und natürliche Prozesse zusammenspielen. Die Pflanzen wachsen nicht einfach in einem technischen System – sie werden Teil eines biologischen Kreislaufs, der Biodiversität aktiv integriert.
Dadurch entsteht eine Form der Lebensmittelproduktion, die nicht nur lokal und platzsparend funktioniert, sondern auch neue Wege im Umgang mit Ressourcen aufzeigt.
Mitten in Davos – mitten in der Diskussion über Biodiversität
Dass die BlueGreens BOX gerade während des World Biodiversity Forums in Davos präsentiert wird, ist kein Zufall. Das Forum bringt internationale Fachpersonen, Wissenschaftlerinnen, Unternehmen und Organisationen zusammen, um über den Schutz und die Zukunft biologischer Vielfalt zu diskutieren.
Die BOX macht dieses Thema für Besucherinnen und Besucher greifbar. Denn Biodiversität wird hier nicht abstrakt erklärt, sondern sichtbar und erlebbar gemacht: in Form eines funktionierenden lokalen Ökosystems.
Warum lokale Produktion plötzlich neu gedacht wird
Unsere heutigen Lebensmittelketten sind oft global, energieintensiv und abhängig von langen Transportwegen. Gleichzeitig wachsen Städte, alpine Regionen stehen vor klimatischen Herausforderungen und viele Menschen wünschen sich mehr Transparenz darüber, woher ihre Nahrung stammt.
BlueGreens setzt genau dort an.
Die Idee dahinter: Lebensmittelproduktion näher zu den Menschen bringen. Direkt an Orte, wo konsumiert wird. In Städten. In Quartieren. In Hotels. In alpinen Regionen. Oder sogar an Orten mit schwierigen klimatischen Bedingungen.
Dabei geht es nicht nur um Effizienz, sondern auch um Resilienz, Regionalität und ein neues Verständnis von Ernährung.
Ein Raum zum Entdecken
Während der öffentlichen Führungen können Besucherinnen und Besucher die BlueGreens BOX von innen erleben. Zwischen Pflanzen, Wasserläufen und nachhaltiger Technologie entsteht ein Raum, der gleichzeitig Gewächshaus, Lernort und Zukunftslabor ist.
Die Führungen zeigen auf verständliche Weise:
wie lokale Lebensmittelproduktion funktionieren kann,
weshalb Biodiversität in geschlossenen Kreisläufen wichtig ist,
wie Wasser und natürliche Prozesse intelligent genutzt werden,
und warum zukünftige Ernährungssysteme stärker regional gedacht werden könnten.
Öffentliche Führungen
14.–17. Juni
10:00–11:30 Uhr
14:00–15:30 Uhr
Die Führungen finden jeweils alle 30 Minuten statt.
Maximal 10 Personen pro Führung.
Teilnahme nach dem First-come-first-serve-Prinzip.